Neuigkeiten

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26.08.16
Feierliche Einweihung der Kurt-Oldenburg-Straße in der Jenfelder Au am 8. September 2016
Pressemitteilung des Bezirksamts Hamburg-Wandsbek vom 23. August 2016; Flyer: Wohnprojekt
26.08.16
Krieger: Dreiteilige Doku-Reihe (mit Ludwig Baumann-Interview)
ZDF-Info Programmhinweis für 7. September 2016, 22.00 h - 0.15 h
17.08.16
17. August 2016: BV-Information und Stellungnahme zur "Antwort" der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zum >Gerichtsstand bei besonderer Auslandsverwendung der Bundeswehr< in Kempten/Allgäu (Drs. 18/9371 vom 10.08.2016)
02.08.16

Die Bundeswehr ist kein Sportverein: Protest gegen militärische "Sportförderung" und Olympiade als "Militärspiele"
DFG-VK-Pressemitteilung vom 2. August 2016 (pdf-Datei); vgl. NDR-Infos: Podcast vom 30.07.16 und Sendemanuskript

28.07.16
Die Waffen nieder - Kooperation statt Konfrontation! Friedensdemonstration am 8.10.2016
Plakat vom 28.07.2016 (Eingang) und Aufruf zum 8. Oktober 2016
 

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Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz e.V.

Gemeinnützig anerkannter Verein

28757 Bremen Aumunder Flur 3 A Telefon: 0421 665724
E-Mail: info@bv-opfer-ns-militaerjustiz.de

              Bankverbindung: Sparkasse Bremen, Konto Nr. 15145915; BLZ 29050101
                            IBAN: DE32290501010015145915, BIC: SBREDE22XXX
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 Aktuelle und künftige Aufgaben der Bundesvereinigung


Die Bundesvereinigung Opfer der NS-Militärjustiz wurde 1990 als Zusammenschluss von betroffenen Opfern gegründet. Der eingetragene Verein hat den Zweck, bundesweit für die gesellschaftliche Rehabilitierung und die materielle Entschädigung der Opfer der Militärjustiz unter dem Nationalsozialismus einzutreten.

Ludwig Baumann

 

Der ehrenamtliche Vorstand der Bundesvereinigung, geleitet von Ludwig Baumann (Bremen), der wissenschaftliche Beirat, Ehren-Vorsitzender Prof. Dr. Manfred Messerschmidt (Freiburg), unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Wolfram Wette (Freiburg) und die Mitglieder der Bundesvereinigung, die von überlebenden Opfern der NS-Militärjustiz gegründet wurde, engagieren sich für diese Ziele.
1998 wurde die rechtliche Rehabilitierung der Kriegsdienstverweigerer und Wehrkraftzersetzer erreicht, im Jahr 2002 die pauschale Rehabilitierung der Wehrmachtdeserteure.* Der Deutsche Bundestag hat am 8. September 2009 auch die wegen >Kriegsverrat< verurteilten Opfer der NS-Wehrmachtjustiz pauschal rehabilitiert.**

 

* vgl. Wette in ZfG 2004  / ** vgl. BT-Protokoll, Top 3, S. 26362-26368 (S.70-76 von 84 Seiten); Beschlussempfehlung; Protokoll der Anhörung vom 5. Mai 2008; Buchtipp >Kriegsverrat< mit allen Dokumenten zur Parlamentarischen Debatte.


Ludwig Baumann (© Kappa Photo, Berlin)

 

 

Bei aller Zufriedenheit über diese - freilich viel zu späte - Aufhebung des Unrechts der Wehrmachtjustiz bleiben für die Bundesvereinigung folgende Aufgaben:



  • Weitere wissenschaftliche Aufarbeitung des Unrechtscharakters der Wehrmachtjustiz, insbesondere biografische Studien zu Opfern und Tätern

  • Archivierung und Dokumentation des Kampfes für Rehabilitierung; herausarbeiten von Beiträgen, die zu Friedensengagement ermutigen

  • Einfordern eines würdigen Gedenkens der Opfer der NS-Militärjustiz im Rahmen staatlicher Erinnerungskultur

  • Gewährleistung von Information und Beratung für noch lebende NS-Opfer und deren Angehörigen

Zur Begründung im Einzelnen